Schützen Rheinfelden AG schliesst anspruchsvolles Geschäftsjahr positiv ab - 2018 stellte der Schützen wichtige Weichen für die Zukunft

Die Geschäftsleitung des Schützen blickt auf ein intensives und anspruchsvolles Jahr zurück und hat bedeutende Grundsteine für den langfristigen Erfolg gelegt. Das Geschäftsjahr schliesst gegenüber dem Vorjahr mit einem leicht höheren Gewinn ab.

2018 war für die Schützen Rheinfelden AG trotz grossen Herausforderungen ein erfolgreiches Jahr. Finanziell zeigt sich Albi Wuhrmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung 2018, mit einem Jahresgewinn des Betriebs von TCHF 838 (Vorjahr TCHF 769) zufrieden. Für ihn ist aber vor allem die langfristige Perspektive entscheidend: «2018 sind wir zukunftsweisende Themen angegangen, um in die Aufwertung unseres Angebots zu investieren.»
Rund CHF 2.9 Mio. hat der Schützen 2018 in seine Liegenschaften aufgewendet. Das Jahresergebnis der Schützen Rheinfelden Immobilien AG liegt mit TCHF 170 dennoch über dem Vorjahr (TCHF 77).


Liegenschaft Martinsgasse und Modernisierung Schützen
Die Geschäftsleitung fokussierte 2018 zwei Projekte: Zum einen konnte die Liegenschaft Martinsgasse planmässig bezogen werden. Alle administrativen Einheiten der Klinik und der Supporteinheit arbeiten dort nun unter einem Dach, ebenso sind wichtige Therapieplätze der stationären Klinik in die Nähe des Stammhauses gezogen. Zum anderen widmeten sich die Verantwortlichen den Plänen für die Modernisierung des Hauses Schützen. Diese beginnt im August 2019. Sie ist ein Meilenstein in der Geschichte des 150 Jahre alten Gebäudes und sichert der Schützen Rheinfelden AG langfristig sehr gute Perspektiven. Geschäftsleitung und Mitarbeitende freuen sich auf die aufgewerteten Räumlichkeiten im Haus Schützen ab Anfang 2021. Während der Modernisierung werden die Patientinnen und Patienten von zwei der sechs Klinikabteilungen die Zimmer des Hotels Schiff nutzen, alle therapeutischen Angebote bleiben lückenlos erhalten.


Herausforderungen im Gesundheitswesen
Ein herausforderndes Thema, so Verwaltungsratspräsident Dr. Matthys Dolder, seien die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen. «Durch die enger werdenden Margen sind wir gefordert: Die Qualitätsansprüche an die Therapien und somit auch die Kosten steigen, die Tarife in der Klink stagnieren jedoch», fasst er die Herausforderungen zusammen. Während der letzten Jahre habe man diese Entwicklung erkannt und sich gut darauf vorbereitet: «Dank digitaler Technik arbeiten wir an vielen Schnittstellen immer effizienter. Durch eine verbesserte Kostenkontrolle und nachhaltige Kostenreduktionen konnten wir für 2019 wieder höhere Budgetreserven einbauen.»


Erfolgreiche Hotels Schützen, Eden im Park und Schiff am Rhein
Der lange Sommer 2018 wirkte sich auch auf die Hotelbetriebe aus, sie profitierten merklich von den heissen Monaten und konnten den Umsatz steigern. Dies ist umso erfreulicher, als während der heissen Monate die Rheinschifffahrt nach Rheinfelden eingestellt werden musste und dadurch viele Touristen ausblieben. Mit Florian Woitaske nahm im Hotel Schiff am Rhein ein engagierter und leidenschaftlicher Hotelier die Arbeit auf. Seine Nachfolge als Chefkoch im Hotel Eden im Park trat Lamin Camara an, der ebenfalls seit vielen Jahren beim Schützen ist. Die Hotelière des Hotel Eden im Park, Walburga Kunz, wurde zur stellvertretenden Direktorin Hotellerie befördert.


Umsetzung der Strategie: «Agil und aufmerksam»
Effizienzmassnahmen und Modernisierungen – für eine Unternehmung wie den Schützen sind dies ebenso substanzielle wie zukunftsweisende Themen. Die Geschäftsleitung geht sie mit Überzeugung und gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden an und legt grossen Wert auf eine zielgerichtete und wirksame Umsetzung der Strategie 2018–2022 «Agil und aufmerksam in die Zukunft».
2018 war auch das erste Jahr unter der neuen Trägerschaft: «Die gemeinnützige Stiftung für psychosomatische ganzheitliche Medizin bewährt sich als Trägerin sehr und passt ausgezeichnet zu unserer Unternehmenskultur», fasst Matthys Dolder zusammen.

Zurück